Finger pockets climbing techniques
In der Masterclass mit den Tenaya-Athleten Mia Baumann und Simon Weisser taucht ihr tief in die spezifischen Anforderungen der fränkischen Lochkletterei ein. Unser Ziel ist es, euch fundiertes Wissen über den Aufbau von Fingerkraft sowie die notwendigen technischen Fertigkeiten für den präzisen Einsatz von Händen und Füßen zu vermitteln.
Wir konzentrieren uns darauf, wie ihr eure Performance bei Onsight-Begehungen steigert und eure Rotpunkt-Projekte in technisch anspruchsvollem Gelände erfolgreich abschließt. Neben der physischen Komponente vermitteln wir euch taktische Kniffe für Fortgeschrittene, um effizienter und kraftschonender durch die Fingerlöcher zu navigieren und das Verletzungsrisiko dabei zu minimieren.
Voraussetzung: Sicheres Klettern im 6. Grad (Vorstieg)
Teilnehmer: Maximal 10 Personen
Treffpunkt: Tenaya Stand auf dem Festivalgelände. Danach geht es gemeinsam an den Fels.
Anmeldegebühr: 20 € (nicht erstattungsfähig)
Gesponsert von Tenaya
Über Simon Weisser und Mia Baumann
Simon: „Ich bin Simon und klettere schon seit 15 Jahren – wann immer es geht am Fels in der Natur. Was mich daran begeistert, ist, an das persönliche Limit zu gehen, sich dabei in coolen Zügen zu verlieren, die individuell leichteste Beta zu finden und dabei Spaß zu haben. Für mich funktioniert das mittlerweile am besten, wenn man sich von ausgefallenen Zügen und coolen Linien statt von irgendwelchen Zahlen oder Graden motivieren lassen kann. Obwohl ich schon immer hier im schönen Frankenjura geklettert bin, waren Fingerlöcher lange eine Schwäche von mir. Warum das heute nicht mehr so ist und wie man dabei stärker wird, ohne sich zu überlasten oder zu verletzen, erfahrt ihr in unserem Workshop.“
Mia: „Ich hatte das Glück, im Frankenjura aufzuwachsen. Durch dieses Privileg habe ich viel Zeit am Fels verbracht. Ich liebe das Klettern und Bouldern schon seit meiner Kindheit. Nachdem ich mit dem Wettkampfklettern aufgehört habe, durfte ich den Sport noch einmal ganz neu für mich entdecken. Heute bedeutet ein gelungener Tag am Fels für mich vor allem gute Gesellschaft und eine entspannte Atmosphäre. Das Projektieren von schweren Touren macht mir viel Spaß, doch ebenso genieße ich leichtere Touren. Mittlerweile ist der Allgäuer Fels zu meinem neuen Zuhause geworden, doch die typisch fränkischen Fingerlöcher bleiben meine Favoriten.“
Mia ist Mitglied der DAV-Sektion Bayreuth-Hersbruck und arbeitet als Physiotherapeutin.
